GSD IV Glucose Storage Disease Typ IV
PKD Polycystic Kidney Disease
Die Polyzystische Nierendegeneration ist eine Nierenerkrankung, die einem autosomal dominanten Erbgang folgt. Sie kann auch in der Leber manifest werden. Sie hat eine chronische Niereninsuffizienz zur Folge.
Die frühzeitige und zuverlässige Diagnose erfolgt mittels hochauflösender Sonographie und kann bereits an jungen Kätzchen erfolgen.
HCM Hypertrophic Cardio Myopathy
Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine Erkrankung des Herz- muskels, bei der dieser während der Diastole nicht ausreichend erschlaffen kann. Die Krankheit scheint einem autosomal dominanten Erbgang zu folgen, jedoch sind auch Denovo- Mutationen bekannt geworden.
Die Diagnose erfolgt mit einer 3D-Farb-Doppler-Sonographie mit M-Mode und EKG. Die Untersuchung soll bis zum 6. Lebensjahr der Katze im Abstand von etwa einem Jahr erfolgen.
Amerikanisch Kurzhaar, Britisch Kurzhaar, Britisch Langhaar, Maine Coon, Norwegische Waldkatze, Perser, Ragdoll, Sibirer/Neva Masquarade ![]()
FIDE, SED CUI, VIDE.
Traue, aber achte darauf, wem.
Autosomal rezessiv vererbbare Defekte:
(in der Regel durch Gentests nachweisbar)
PK Pyruvatkinase Defizienz
PRA Progressive Retina-Atrophie
Abessinier, Somali
SMA Spinale Muskel-Atrophie
Maine Coon
Autosomal dominant vererbbare Defekte:
(bisher nicht zuverlässig nur durch Gentests nachweisbar)
GM1 und GM2 Gangliosidose
GM1 und GM2 sind Stoffwechselkrankheiten, die zufolge einer verminderten Enzymaktivität den Abbau von Stoffwechsel- produkten behindern und so zu einer Anreicherung im Körper führen. Diese Krankheit ist monogenetisch.
Korat und Siam
© für die Beiträge auf dieser Seite Dr. med. vet Michael Streicher, sofern nicht Links auf andere Anbieter verweisen.
Wenn interessierte Leser, um Aufklärung und Wissen bemüht, diese Seiten über die Erbkrankheiten von Katzen lesen, könnten sie leicht zu dem Schluss kommen, dass Katzenzucht ein sehr zweifelhaftes Vergnügen ist und dass Rassekatzen von Grund auf krank sind.
Nun, die hier beschriebenen Krankheiten und andere kommen in der Regel bei allen Säugetieren (Mammalia) in unterschiedlicher Ausprägung und Verbreitung vor, insbesondere bei den sogenannten Höheren Säugetieren oder „Plazentatieren“ ( Eutheria). Hierzu gehört auch der Mensch (Homo sapiens).
Sie sind häufig die Folge der ausgeschalteten „Natürlichen Auslese“ in engen Populationen auf höherer Kulturstufe oder einer ungeregelten, unkontrollierten Zucht.
Katzenzüchterinnen und Katzenzüchter im Limes-Katzen-Ring wenden die Erkenntnisse moderner Wissenschaften auf dem Gebiet von Erbkrankheiten an, um ihre Zuchtlinien davon frei zu halten und damit ein nach menschlichen Ermessen gesundes Potential an Zuchttieren zu halten und aufzubauen.
Stichworte sind zur freien Enzyklopädie Wikipedia verlinkt.
(Utz-Heinrich Huppertz)






